Rügen - die Perle in der Ostsee
Trauminsel Rügen
Stellt das Bild auch nur einen markanten Punkt Rügens dar, vereint es doch das charakteristische der Insel in sich: Hoher Himmel, weiter Meer und landschaftliche Vielseitigkeit.

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Die vielseitige Landschaft Rügens als Deutschlands größter und schönster Insel ergibt sich durch ihre starke Gliederung. Das Meer verband die einst selbstständigen Inseln durch lange, feinsandige Nehrungen mit dem „Muttland“, dem Kernland Rügens. Ist auch das Kernland nicht ohne Reiz, so zieht es den Gast zumeist zu diesem Kranz aus Bodden, Buchten, Wieken, Halbinsel und Nehrungen im Norden und Osten der Insel, der gleichzeitig Landschaftsschutzgebiet ist. Kein Ort auf Rügen ist mehr als sieben Kilometer vom Wasser entfernt.
Wellness auf Rügen
Die Urlaubsinsel lohnt sich zu jeder Jahreszeit und ist sehr abwechslungsreich mit ihren Traumstränden, den Buchenwäldern, die atemberaubenden Sehenswürdigkeiten und den schönen Ortschaften. Einfach ideal für einen Wellness-Urlaub auf Rügen. Lassen Sie sich auf Rügen den Wind um die Nase wehen, geniessen Sie langen Spaziergänge an der Ostsee und entspannen in der Sauna oder bei einer Massage mit Meerblick. Egal ob ein mehrwöchigen Aufenthalt oder nur ein Wellness-Wochenende, buchen Sie noch heute einen Wellnessaufenthalt in einem Hotel auf Rügen.
Kreide
In einem Abstand von etwa 1 bis 2 m sind Feuersteinschichten in die Kreide eingelagert und sind oft fossilienhaltig. Die Insel Rügen ist geologisch gesehen noch ein sehr junges Gebilde – sie entstand erst in der Nacheiszeit.

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Durch Küstenabtragungen und Anlandungsprozesse haben Wind und Wellen die heutigen Umrisse geschaffen. Sand wurde im Strömungsschatten abgesetzt, so dass Haken, Inseln und Nehrungen entstanden. Die Brandung formte die Steilküsten, besonders die Küsten der Stubnitz.
Klima

Für
das Heilklima der Sommermonate ist der geringe Luftfeuchtigkeitsgehalt
der Küstenzonen bedeutsam. Das scheint zunächst zur
maritimen Lage Rügens ein Widerspruch zu sein, jedoch die
über dem Land stehenden stark erwärmten Luftmassen
des flachen Landes vermögen im Sommer tagsüber
wesentlich mehr Wasserdampf aufzunehmen als die bewegte und wesentlich
kühlere Meeresluft. Auch die stärkere
Sonneneinstrahlung an der See, bewirkt durch die trockenere, staub- und
keimarme Luft, ist ein Faktor für den hohen Erholungswert der
Küsten Rügens. Außerdem dauert die
Tageshelligkeit etwa zwei Stunden länger als in
Süddeutschland.
Geschichte
Reich ist Rügen an vorgeschichtlichen Gräbern, Wällen und Burganlagen. 230 jungsteinzeitliche Steinkistengräber (entstanden zwischen 3000 bis 1800 vor Chr.) wurden festgestellt, von denen etwa 40 erhalten sind. Noch häufiger sind Hügelgräber der Bronzezeit.

Der „Dobberworth“, eingezeichnet in fast jedem Autoatlas (bei Sagard), ist mit 150m Umfang und 10m Höhe das größte bronzezeitliche Hügelgrab. Das größte Gräberfeld mit 13 Hügeln liegt bei Patzig (zwischen Bergen und Altenkirchen).
Rügenhistorie
Seit 10000 Jahren ist dieses schöne Fleckchen Erde durch Menschen besiedelt, die ihr Leben zumeist mühsam als Jäger und Sammler fristeten. Der reichlich vorhandene Feuerstein begünstigte die Herstellung von Werkzeugen und Waffen und wurde gehandelt.
Vor 5000 Jahren wurden die Menschen sesshaft und gingen zu Ackerbau und Viehzucht über. Die 20000 Werkzeugfunde der Lietzow-Kultur dokumentieren das Übergangstadium. Aus dieser Zeit stammen auch die sagenumwobenen Hünengräber, die auf Rügen am häufigsten sind.
Während der Bronzezeit verlor der Feuerstein an Bedeutung, dafür wurde der Bernstein – das Gold des Nordens zu einem begehrten Handelsgut.
War zu Beginn der Eisenzeit Rügen noch durch Germanen besiedelt, so verließen diese ihre Heimat. Um 600 v. Chr. rückten die Slawen nach. Zahlreiche Wälle der slawischen Fluchtburgen, aber auch slawische Orts- und Flurnamen erinnern noch heute an diese Zeit.
Wikinger, Normannen und Dänen zogen handelnd, plündernd, raubend durchs Land. Letztere eroberten 1168 die Jaromarsburg auf Arkona und zerstörten das slawische Hauptheiligtum. Rügen wurde christianisiert und von Deutschen besiedelt, blieb aber selbstständiges Fürstentum. 1234 erteilte Witzlaw von Rügen Stralsund das lübische Stadtrecht.
1325 stirbt das rügensche Fürstentum aus und nach dem erfolgreichen Erbfolgekrieg gegen Mecklenburg fällt das Inselland an das Herzogtum Pommern. Im dreißigjährigen Krieg „brennt Pommerland ab“ und ist bis 1815 schwedisch, um dann zu Preußen zu kommen. Auch im zweiten Weltkrieg brennt Pommerland ein weiteres Mal ab. Nach dem 6.März 1945 wird das mit Flüchtlingen vollgestopfte Saßnitz durch Anglo-Amerikaner bombardiert.

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Bevor 1936 der Rügendamm eingeweiht wurde, was Altefähr das Einfallstor nach Rügen. Von hier aus verkehrten die Fährboote über den 2,5 km breiten Strelasund nach Stralsund. Anfang Juli eines jeden Jahres findet hier das Sundschwimmen statt, wobei Schwimmer verschiedener Leistungsklassen die Meerenge durchqueren.